„Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, als dass man Pessimist sein kann.
Es gibt natürlich auch allzu viele Krisen, als dass man einfach Optimist sein kann.
Ich sage immer, ich sei Possibilist.”

Deutsches Sprichwort

Methoden-Tipp: Das Kernquadrat

Kennen Sie eine der folgenden Situationen?

  • Sie bekommen von einem Ihrer Mitarbeiter eine Zuarbeit auf den Tisch, die Ihnen die Arbeit erleichtern sollte, halten diese entsetzt in der Hand und denken „Das hätte ich doch besser gleich selbst gemacht! Warum kann er es nicht einfach richtig machen?!“
  • Sie erfahren durch Zufall, dass einer Ihrer Kollegen einen wichtigen Termin aus den Augen verloren und sich verzettelt hat und ärgern sich, dass Sie „schon wieder“ einspringen müssen, um das Ruder noch rechtzeitig herumzureißen
  • Sie sind genervt, weil Ihr Chef nicht wahrnimmt, was Sie gerade alles leisten
  • Es grollt in Ihnen, weil ein Mitarbeiter alles Neue bremst und verzögert … oder auch das Gegenteil: ständig mit Neuem kommt und alles verändern und verbessern will.

Ja, schon einmal erlebt?
Dann passt die Methode auch zu Ihrem Alltag und kann Ihnen die Arbeit tatsächlich erleichtern.
Also, los geht´s:

Die Methode nennt sich das Kernquadrat und stammt bereits aus den 70er Jahren – sie hat sich also schon etliche Jahre bewährt. Ich habe sie auf den Petersberger Trainertagen erlebt und inzwischen bereits mehrfach in meine Arbeit eingebunden, so dass ich sie empfehlen kann.
 
Zentrum der Methode ist der Blick auf die KERNQUALITÄTEN des Mitarbeiters. Also ein Blick auf das Potential. Doch wie es Licht und Schatten gibt, so hat auch jede Kernqualität eine Schattenseite, oder in der Sprache des Kernquadrat-Modells, eine FALLE. So neigt jemand mit der Kernqualität Schnelligkeit zum Beispiel zu Flüchtigkeitsfehlern oder Unaufmerksamkeit. Das bedeutet: Jede Kernqualität ist zugleich mit einer Falle verbunden. Aus jeder Falle erwächst wiederum eine HERAUSFORDERUNG, nämlich die Herausforderung, nicht in die Falle zu fallen. In diesem Beispiel wäre es die Herausforderung, sich zu bremsen und bedächtiger & gründlicher an die Arbeit zu gehen. Und jetzt wird es spannend! Denn nun wird es emotional. Das letzte Kernquadrat ist unsere ALLERGIE, also das, auf was wir selber mit negativen Emotionen reagieren. Und wann reagieren wir „allergisch“? Wenn wir mit einem Übermaß unserer eigenen Herausforderung konfrontiert werden. In unserem Fall mit der Kernqualität Schnelligkeit wäre die Allergie z.B. auf Pedanterie oder Passivität.

Hier ein weiteres Beispiel als Grafik (Quelle Wikipedia):

Das klingt möglicherweise erst einmal kompliziert. Aber keine Sorge, so wirkt es nur am Anfang. Hat man das Modell erst einmal erfasst, bietet die Methode letztendlich ein einfaches, schnell nachvollziehbares und sehr strukturiertes Reflexionsgerüst, um zu erkennen,  wo neuralgische Punkte in der Zusammenarbeit liegen. Eine gute Basis für die Suche nach Auswegen und Verhaltensalternativen.
 
Ist die Methode für Sie interessant?
Hier können Sie das Vorgehen ausführlich und in aller Ruhe nachlesen: www.kernquadrat.de.
Oder Sie sprechen mich an und wir wenden das Quadrat gemeinsam an einem aktuellen Problem in Ihrem Arbeitsalltag an. Ob in Form eines Coaching oder einer Kurzfortbildung – wir finden die beste Variante für Sie!
 
Viele Grüße
Stefan Schulz

Coniunctum GmbH
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