Wenn Ideen fliegen lernen - Design Thinking

„Design Thinking“ – schon davon gehört? Das innovative Tool diente ursprünglich v.a. als Ansatz zur Entwicklung neuer Produkte, die besonders passgenau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Inzwischen geht der Einsatz dieses Innovationstools deutlich weiter und auch wir haben es für uns entdeckt & erschlossen, denn neben einem Kreativitätsschub und einer deutlichen Kundenorientierung erreicht es noch mehr: eine intensive Zusammenarbeit, gekoppelt mit einer Menge Erfolgserlebnisse und viel Spaß im Team. Das schweißt zusammen, fördert die Kommunikation und den Wissenstransfer und liefert zudem ein tolles Fundament für die weitere Teamentwicklung. Hier und in weiteren Posts wollen wir Sie in das Design Thinking einführen und Lust auf mehr machen. 

Design Thinking ist ein strukturierender Prozess auf dem Weg zu einer optimalen Lösung. Das Besondere daran: Der Kunde / Nutzer des Produktes oder der Dienstleistung, die im Design Thinking-Prozess entwickelt wird, steht immer im Mittelpunkt. Um ihn dreht sich quasi alles, denn schließlich soll das Ergebnis genau seine Bedürfnisse erfüllen, so dass er es begeistert nutzt.

Aus diesem Grund wird der Design Thinking-Prozess immer mit vielen Schlaufen dargestellt, wie hier im Beispiel.

Der schlaufenformige Prozess des Design Thinking.
Quelle: https://dschool.stanford.edu/groups/k12/wiki/17cff/Steps_in_a_Design_Thinking_Process.html

Wichtig für den Prozess ist dabei eine offene Fehlerkultur. Warum? Weil gerade das Feedback und die Kritik des Kunden den Prozess nach vorne bringt. Nicht selten hat der Kunde sogar Teillösungen bereits parat.

Etwas ausführlicher lässt sich der Prozess, bei dem die Ideen das Fliegen lernen, so darstellen:

Der Design Thinking-Prozess

Der Design Thinking-Prozess im Überblick

Zunächst einmal geht es im Design Thinking-Prozess darum, den Kontext der Aufgabenstellung sowie den  Kunden oder auch Nutzer zu verstehen und ihn kennenzulernen. Wer und wie ist er? Durch Recherchen, Beobachtungen und Interviews wird eine Fülle an Informationen zutage gefördert. Dazu gehören auch potenzielle Chancen und Herausforderungen, die anders nur schwer zu identifizieren gewesen wären.

Anleitung und Arbeitsblätter Design Thinking Schritt 1: Verstehen und beobachten im Design Thinking

Anleitung und Arbeitsblätter Design Thinking Schritt 2: Synthese & Definition

Anleitung und Arbeitsblätter Design Thinking Schritt 3: Ideen finden

Anleitung und Arbeitsblätter Design Thinking Schritt 4 & 5: Prototypen und Test

Es folgt im Prozess des Design Thinking eine Synthese der Erkenntnisse mit dem Ziel, die Bedürfnisse des Nutzers auch wirklich zu erfassen und ein Verständnis für das Ganze zu entwickeln. Ziel ist es, das besondere Hindernis zu benennen, um es gezielt und nachhaltig lösen zu können. Hierzu wird aus der Synthese eine Brainstorming-Frage entwickelt, die Aufgabe also klar definiert.

Nun folgen die Ideengenerierung und die Entwicklung eines Prototypen oder Modells, anhand dessen die entstandenen Ideen auf Herz und Nieren getestet und wiederum weiterentwickelt werden sollen. Die Ideen werden also konkretisiert und in der Testphase schließlich dank des Feedbacks der späteren Nutzer einem kontinuierlichen Lernprozess unterzogen, bis die Lösung umgesetzt werden kann.

Mehr zu den einzelnen Phasen des Design Thinking-Prozesses mit konkreten Umsetzungstipps demnächst auf dieser Seite!

Design Thinking-Regelkarte

Klicken Sie auf´s Bild, um die Design Thinking-Regeln anzusehen.

Schritt 2: Synthese & Definition

Erkenntnisse zusammentragen und Thema definieren, Anleitungen und Arbeitsblätter Design Thinking 2

Schritt 3: Ideen finden

Schritt 4 & 5: Prototypen und Test

Denke mit deinen Händen und hol dir Feedback! Verbessere deine Idee. Anleitung und Arbeitsblätter zu den letzten Schriten des Design Thinking.